Personalpronomen im Englischen

Nomen, Pronomen und Personalpronomen sind eng miteinander verknüpft und nehmen im deutschen wie im englischen Sprachgebrauch eine wichtige Position ein. Um diese besser zu verstehen, gehen wir zunächst auf die Bedeutung und Verwendung von Nomen und Pronomen ein.

Nomen sind Substantive, mit denen Personen, Gegenstände, Tiere oder Pflanzen bezeichnet werden. Jedes Wort, das über einen Artikel wie der, die und das verfügt, ist ein Nomen.

Personalpronomen im Englischen

Pronomen sind Fürwörter. Sie können Nomen vertreten oder begleiten. Unterschieden wird dabei nochmals zwischen Personal-, Possessiv-, Relativ- und Demonstrativpronomen.

Personalpronomen

Im Englischen findet man Personalpronomen einerseits in der Subjektform, die anstelle des Subjekts eingesetzt wird, sowie in der Objektform anstelle des Objekts. Die Personalpronomen vertreten Personen in der Ein- und Mehrzahl (Singular und Plural). In der Praxis sieht dies folgendermaßen aus:

Englische Subjektform Deutsche Subjektform Englische Objektform Deutsche Objektform
I ich me mich/ mir
you du/ Sie you dich/ Sie/ dir/ Ihnen
he er him ihn/ ihm
she sie her sie/ ihr
it es/ er/ sie it es/ ihn/ sie/ ihm/ ihr
we wir us uns
you ihr/ Sie you Euch/ Sie/ euch/ Ihnen
they sie them sie/ ihnen

Deutsch ist für seine Höflichkeit bekannt, die im Englischen wegfällt. Statt „Sie“ und „Ihnen“ nutzt man einfach nur „you“.

Possessivpronomen

Bei den Possessivpronomen geht es um Besitzansprüche. Soll näher bestimmt werden, wem etwas gehört, kommen sie zum Einsatz. Es gibt einerseits Possessivpronomen und zusätzlich Possessivbegleiter.

Personalpronomen Personalpronomen Possessivpronomen Possessivbegleiter
Als Subjekt Als Objekt Als Substantiv Als Adjektiv
I me mine my
you you yours your
he him his his
she her hers her
it it its its
we us ours our
you you yours your
they them theirs their

Beispiele für die Verwendung von Possessivpronomen:

We have food. The food is for us. This food is ours. This is our food.
Wir haben Essen. Das Essen ist für uns. Das Essen ist unseres. Das ist unser Essen.
       
He has a car. The car is for him. The car is his. This is his car.
Er hat ein Auto. Das Auto ist für ihn. Das Auto ist ihm. Das ist sein Auto.

Relativpronomen

Mit Relativpronomen werden im Englischen Relativsätze eingeleitet. Im Deutschen nutzt man dafür der, die und das. Im Englischen kommen stattdessen who, whose, which und that als Pronomen zum Einsatz, um den Relativsatz einzuleiten. Wichtig ist hierbei noch zu wissen, dass es im Englischen bestimmende und nicht bestimmende Relativsätze gibt.

Beispiele:

I am looking for the lady, who left her phone at the counter.

Demonstrativpronomen

Demonstrativpronomen begleiten ein Substantiv, können aber auch für sich allein stehen. Sie werden verwendet, um auf etwas hinzuweisen, dass sich in räumlicher, örtlicher oder zeitlicher Nähe befindet.

Ist etwas in der Nähe, nutzt man im Englischen this (Singular) und these (Plural). Beispiele:

These flowers smell very fresh. (Diese Blumen duften sehr frisch.)

I don’t get this. (Ich verstehe das nicht.)

Falls etwas weiter entfernt ist, in jeglicher Hinsicht, nutzt man that (Singular) und those (Plural). Beispiele:

Those birds are barely visible. (Diese Vögel sind kaum zu sehen.)

That tree didn’t withstand the strong wind. (Der Baum hat dem starken Wind nicht standgehalten.)

Pronomen in ihrer vielfältigen Art sind im Deutschen, wie auch im Englischen wichtig, um sich besser ausdrücken zu können. Merke dir die englischen Personal-, Possessiv-, Relativ- und Demonstrativpronomen gut, damit du deinen Wortschatz weiter verbessern kannst. Bei Lingvist findest du zahlreiche weitere nützliche Lektionen und individuelle Kurse, mit denen du deine Vokabel- und Grammatikkenntnisse ganz individuell verfeinern kannst.